Gründung

„Meine persönliche Erfahrung mit der humanitären Hilfe geht zurück auf das Jahr 2004, als ich, als kompletter Neuling, die Gelegenheit hatte, für drei Monate als Psychologin in Kabul zu arbeiten. Ich ging damals davon aus, dass es sich um einen einmaligen, kurzen Einsatz handeln werde, aber als ich mit der Realität vor Ort konfrontiert war und erkannte, was in meinem Arbeitsbereich getan werden könnte und sollte, engagierte ich mich immer stärker. Als Berater für Caritas Deutschland und gemeinsam mit meinen afghanischen Team, haben wir ein psychosoziales Projekt entwickelt und in Kabul realisiert. Das Konzept wurde daraufhin auch in anderen Ländern angewandt. Im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass psychosoziales Wohlbefinden eine themenübergreifende Aufgabe darstellt, die für die Nachhaltigkeit von Projekten im Allgemeinen wichtig ist. Es gab einen klaren Bedarf für eine auf psychosoziale Betreuung und mentale Gesundheit spezialisierte Organisation. Darüber hinaus schienen kultureller Dialog und künstlerischer Ausdruck als Unterstützung von sozialer und lokaler, kultureller Identität in einer globalisierten Welt relevant zu sein und mit ihrer Hilfe Menschen zu befähigen, im Spannungsfeld zwischen Globalem und Lokalem, sich selbst und Anderen zu bewegen.

So gründete ich im Jahr 2008 Ipso als Non-Profit-Organisation, registriert in Deutschland als „gGmbH“. Ipso wuchs schnell und ich möchte allen Menschen, die diese Entwicklung durch ihre wunderbare Arbeit und ihr Engagement unterstützt haben, danken.

Heute sind wir ein Team von engagierten Menschen, die mit Begeisterung und Mitgefühl zusammenarbeiten und entschlossen sind, größtmögliche Wirkung zu erzielen. „

Inge Missmahl, Geschäftsführerin